|
Du kümmerst dich um
gar nichts mehr ....
(1989) |
     
|
Ich soll lieb sein zu dir !!!
(1989) |
|
|
|
|
|
|
|
Du warst am Ende und verzweifelt. Allein
mit der Frage: „Soll DAS mein Leben gewesen sein?“
Nach vielen, unsagbar schweren Stunden
hast du endlich den Weg, den du gehen willst, gefunden.
Da kommt nun deine Tochter daher
und meint vorwurfsvoll:
„Du kümmerst dich um gar nichts mehr!“ |
  |
Am Tage kalt wie Eis,
sodass ich nur noch frier.
Doch wenn der Abend kommt,
dann soll ich lieb sein zu dir.
Du sprichst zu mir, mit Worten
die mir wehtun, die mich verletzen.
M i r hörst du gar nicht richtig zu.
Du w i l l s t dich nicht in mich hinein versetzen.
Aber abends im Bett, da sprichst du
zu mir
ich soll doch lieb sein zu dir
Deine Augen schau`n mich an – ohne
Wärme.
Gleichgültigkeit steht in deinem Gesicht.
Dein suchender Blick findet immer
etwas, was gegen mich spricht:
Einen Tropfen an der Kachel!
Haare an der Bürste!
Staub auf dem Regal!
Der Heizungsknopf, der steht auf „Vier“ !
Doch gehen wir abends ins Bett –
dann soll ich lieb sein zu dir!
Vor anderen spielst du den starken
Mann,
wenn ich mich mit Worten nicht wehren kann.
Dann erstarre ich tief in mir zu Eis,
und frier.
Doch abends hast du ein warmes Bett –
dann soll ich lieb sein zu dir!
Deine Hände, die liebte ich – in
früheren Zeiten.
Sie waren stark, und auch zart, gaben mir Halt.
Doch wenn sie heut an meiner Haut entlang gleiten,
dann wird mir kalt!
Wo ist neuer Speck?
Ah, dort ist ein Pickel!
Die Fingernägel sind auch zu kurz!
Deine Hände registrieren nur Mängel an mir!
Und abends im Bett holst du meine
Hand,
und sagst, ich soll lieb sein zu dir!
Nun stehe ich vor den Scherben der
Zeit.
Dabei glaubte ich all die Jahre noch, dich zu lieben.
Doch es fehlen mir Wärme, Geborgenheit.
Das heiße Gefühl – wo ist es geblieben?!
Verletzt mit Worten,
verschwunden vor den Blicken,
erfroren in der Kälte der Hände,
verloren auf der Straße der Gewohnheit.
In mir stirbt langsam
der Schrei zu dir,
danach,
dass DU lieb bist zu MIR ! |
|
|
|
|
|
Erwartungsvoll strahlend schaut dein Sohn dich an,
fragt, ob er im Bett mit dir kuscheln kann.
Die Wäsche erst bügeln? Früher war das mal wichtig.
Den Sohn warm zu umfangen hältst du jetzt für richtig.
Da kommt deine Tochter daher
und meint vorwurfsvoll:
„Du kümmerst dich um gar nichts mehr!“ |
  |
| |
|
|
|
Reibereien mit der Tochter sind in der
Vergangenheit entschwunden.
Du liebst sie, hast endlich Kontakt zu ihr gefunden.
Auf Fragen gibst du Antwort, entscheiden lässt du sie allein.
Doch : kein Streit mit der Mutter? Sowas darf nicht sein!
Und so kommt sie nun lässig daher
und meint vorwurfsvoll:
„Du kümmerst dich um gar nichts mehr!“ |
  |
|
|
|
|
|
Das gab es noch nie! Du fährst weg, allein mit dem
Wagen!
Zwei Tage zur Freundin – ihr habt euch so viel zu sagen.
Dein Mann ist verletzt, er kann das nicht verstehn.
Wie kannst du nur ohne Familie ausgehn!
Und nun kommt auch noch dein Mann daher
und meint vorwurfsvoll:
„Du kümmerst dich um gar nichts mehr!“ |
  |
|
|
|
|
|
Staub auf dem Regal kann noch liegen bis morgen.
Deine Tochter braucht dich, sie erzählt dir ihre Sorgen.
Den Abwasch in der Küche lässt du einmal stehn,
um mit dem Sohn auf den Spielplatz zu geh`n.
Kopfschüttelnd kommt dein Mann daher
und meint vorwurfsvoll:
„Du kümmerst dich um gar nichts mehr! |
  |
| |
|
|
|
Nun erst lernst du dich kennen: Tag für Tag, Stück
um Stück.
Diesen Weg gehst du weiter, keinen Schritt mehr zurück!
Hobby`s? Dafür war nie Zeit in vergangenen Tagen.
Heut geben sie dir Kraft die du brauchst, um diese Welt zu ertragen.
Und da kommt deine liebe Familie daher
und meint vorwurfsvoll:
„Du kümmerst dich um gar nichts mehr!“ |
  |
| |
|
|
|
Pflicht und Familie sind nicht das Leben allein:
Es muß auch Platz für Freude sein!
Nun ist dir auch wichtig in deinem Leben
Liebe zu empfangen - und nicht nur zu geben!
Du sagst Mann und Tochter – als Gegenwehr:
„Wenn ich einst nicht mehr bin,
dann kümmere ich mich um gar nichts mehr!“ |
  |
| |
|
|
|
|
 |
      |
 |
| |
|
|
|
|
|
26. Dezember 2004, nachts um 2.30Uhr
Weihnachten ohne dich.....
|
|
|
|
| 1. |
|
2. |
|
|
|
Weihnachten ohne dich...
Das Haus so still und leer,
die schönen Weihnachtslieder –
wir singen sie nicht mehr! |
Weihnachten ohne dich...
Freunde rufen an,
sagen, dass ich jederzeit
zu ihnen kommen kann. |
|
|
| 3. |
|
4. |
|
|
|
Weihnachten ohne dich...
Dein Platz am Tisch bleibt leer,
wo kommen so unzählbar viele,
heiße Tränen her?! |
Weihnachten ohne dich...
Weinen in den Schlaf,
voll Verzweiflung weil ich dich
auch im Traum nicht traf! |
|
|
| 5. |
|
6. |
 |
|
|
Weihnachten ohne dich...
Die Welt scheint kalt und leer,
doch voller Liebe schweben
Engel um mich her... |
Weihnachten ohne MICH...
Auch ich muß einmal gehen,
dann werd` ich dich endlich
im Himmel wieder sehn! |
|
| |
|
|
|
|
| Dieses Gedicht schrieb ich aus Trauer
um den Tod eines geliebten Menschen - meines zweiten Ehemannes Rudi - und ich machte ein Lied daraus.
Uns verband eine Liebe die nicht von dieser Welt war.... |
|
|
Jetzt nehme ich manches Mal meine Gitarre und singe es, wenn ich traurig
bin und der Verlust geliebter Menschen mir wieder einmal so deutlich wird. |
 |
|
|
Menschen die ich liebe und vermisse, weil sie von uns gegangen sind
.... es werden immer mehr ..... |
|
|
|

Mein zweiter Ehemann Rudi - wie gern haben wir gemeinsam gesungen
.....
und sooo viel gelacht - auch in sehr schweren Zeiten .... |
|
Mein Bruder Michael Er starb nach langer Krankheit...
Wir hielten in unserer Kindheit immer zusammen und es tat mir so
leid, dass er schweres Los zu tragen hatte in den letzten Jahren seines
Lebens....
Jetzt bist du frei, Micha ... |
 |
|
|
|
|
|

Meine Mutsche folgte ihrem Sohn - meinem Bruder- nach nur einem Jahr
....
Sie ist endlich frei und erlöst von ihrer schweren Krankheit ....
Mutsche - ich liebe dich so sehr und mein Herz ist voll Trauer wenn ich
an dich denke .... |

|
|
|
 |
|
 |